Das Ticketing System - die Lösung zur Vereinfachung des Kundensupports

Durch die zunehmende Vernetzung, Digitalisierung und vielfältigen technischen Möglichkeiten erweitert sich der Begriff Ticketing heute. Kunden, Mitarbeiter und Management erwarten durchgängig digitale Prozesse und ein hohes Nutzererlebnis – und zwar über alle Kanäle hinweg.

Das Ticketing System – wie Sie Ihr Ticketing-Geschäft optimieren

Das Ticketing System sorgt nicht nur im Support für effiziente Geschäftsprozesse und für eine höhere Zufriedenheit, sowohl intern seitens der Mitarbeiter als auch extern hinsichtlich der Kunden. Denn durch die zunehmende Vernetzung, Digitalisierung und vielfältigen technischen Möglichkeiten erweitert sich der Begriff Ticketing heute. Kunden, Mitarbeiter und Management erwarten durchgängig digitale Prozesse und ein hohes Nutzererlebnis – und zwar über alle Kanäle hinweg.

 

Vom einfachen Ticketing System zur komplexen Projektsteuerung

Prinzipiell schafft die Koordinierung von Projekten über ein Ticketing System Effizienz und sorgt damit für einen höheren Projekterfolg – auch im Support. Dabei verwaltet ein Ticketing System nicht nur die Projektsteuerung auf oberster Ebene, sondern erlaubt auch das Management untergeordneter Aufgaben wie beispielsweise der Ressourcenplanung. Moderne Ticketing Software ist zudem individuell auf den Unternehmensprozess anpassbar und somit einfach zu handhaben, idealerweise über ein einziges Dashboard. Damit können mit einem Ticketing System Aufgaben transparent, flexibel und effizient über die Software verteilt werden.

Das Ticketing System ist daher nicht mehr nur ein Support- und Helpdesk-Tool, sondern bildet auch die Grundlage für eine nachhaltige Kundenzufriedenheit und -orientierung. Insbesondere im IT-Bereich finden Ticketing Systeme auch im Projektmanagement Anwendung, beispielsweise, wenn es um den Aufbau von Supportstrukturen oder um das Reporting & Monitoring geht – kurz, wenn immer es auf umfangreiche Serviceorientierung ankommt.

 

Wie funktioniert ein Ticketing System?

Ein Ticketing System kann tatsächlich analog zu einem Billett-Ticketing-System betrachtet werden. Ein Kunde kauft ein Billett und möchte damit an einen bestimmten Zielort reisen. Er hat folglich die Herausforderung, an einen bestimmten Ort zu gelangen. Das Serviceticket bzw. der dahinterstehende Anbieter des öffentlichen Verkehrs ist die Lösung dafür. Das können beispielsweise die Schweizerischen Bundesbahnen sein. Bei einem Ticketing System im IT-Support geht es natürlich nicht um Bahnbillette. Auch ziehen bzw. erstellen die Kunden selbst normalerweise kein Serviceticket. Stattdessen rufen sie beim Support an und schildern ein Problem, für das der Supportservice nun ein Serviceticket eröffnet. Das Ziel ist, das Problem analog zur Beförderung zum Zielort zu lösen. Die blosse Existenz des Tickets öffnet dafür sehr hilfreiche Möglichkeiten:

  • Ein Billettticket kann von Station zu Station bzw. ein Serviceticket von Bearbeiter zu Bearbeiter getrackt werden. So weiss die Software immer, wie fortgeschritten der Lösungsfindungsprozess gerade ist.
  • Tickets in einem Support-Ticketing-System können geteilt, verlinkt oder zusammengefasst werden.
  • Alle Tickets können weiterhin mit Ressourcen versehen werden, beispielsweise mit Beschreibungen oder Links auf weiterführende sowie hilfreiche Dokumente.
  • Tickets können eine Kategorisierung und Gewichtung bekommen.

Alle diese Eigenschaften führen dazu, dass der Supportservice lösungsorientierter arbeiten kann. Denn nun sind die mit dem Problem verbundenen Aufgaben einfacher verteilbar und der Status ist ggf. offen einsehbar. Zum Beispiel können Endanwender in regelmässigen zeitlichen Abständen oder bei Statusänderungen automatisch informiert werden. Hinzu kommt im Nachgang eine ausgezeichnete und lückenlose Dokumentation des Serviceprozesses – eine ideale Grundlage, nicht nur für die Prozessoptimierung im Unternehmen. Das den Tickets übergeordnete Ticket-Management-System überwacht die Abläufe und verteilt wenn nötig automatisch Ressourcen. Ausserdem detektiert es Issues und gibt diese an den Manager weiter – zum Beispiel, um Issues zu lösen und die Antwortzeiten einzuhalten.

 

Das Ticketing System im Projektmanagement

Im Support ist die Analogie zum Billett klar. Doch auch im Projektmanagement kommen Ticketing Systeme zum Einsatz. Der Unterschied zum Service- bzw. Helpdesk-Ticketing ist nicht sehr gross. Er besteht hauptsächlich darin, dass Issues einen gemeinsamen Ursprung haben und in aller Regel geplant sind: Ein Projekt besteht aus nichts weiter als einer Menge von Problemen bzw. Aufgaben. Für alle kann ein entsprechendes Service-Ticket angelegt werden, welches dem Problem Ressourcen vermittelt, damit es gelöst werden kann. Projektmanager können Aufgaben über ein Ticketing System effektiv verteilen und haben dabei immer den Überblick über den aktuellen Stand der Bearbeitung. Das macht es besonders einfach, zum Beispiel zeitliche Abweichungen zu erkennen. Braucht ein Service bzw. ein Teilproblem im Projekt voraussichtlich länger als geplant, bis eine Lösung gefunden ist, kann der Projektmanager mehr Ressourcen zuweisen oder anderweitig reagieren.

Es wird deutlich, dass ein Ticketing System alleine nicht etwa die Lösung für das Projektmanagement ist. Ohne eine sinnvolle Aufgabenverteilung und insbesondere einen Ablauf bricht Chaos aus. Nicht umsonst gibt es im Projektmanagement eine sogenannte Work-Breakdown-Struktur (WBS) mit Workpackage-Beschreibungen sowie ein PERT-Diagramm. Die WBS definiert die Abhängigkeiten bzw. Zuordnungen einzelner Arbeitspakete zu den Projektteilen, während die Workpackage-Beschreibung jedes Arbeitspaket selbst definiert. Die Pakete werden im PERT-Diagramm schliesslich in eine zeitliche Abhängigkeit gesetzt, sodass beispielsweise klar ist, dass die Wände erst verputzt werden können, nachdem die Maurer die Wand gemauert haben. Ein Ticketing System kann ein Projektmanagement-(PM)-System nur ersetzen, wenn es die entsprechenden Funktionen mitbringt. Es kann jedoch dem Projektmanagement dienlich sein, indem es die Aufgabenverteilung übernimmt, überwacht und dokumentiert.

Dass Ticketing Systeme nunmehr auch im Projektmanagement Anwendung finden, zeigt auf, dass sie nicht mehr nur einfach als Helpdesk Ticketing dienen. Sie können in weiteren Bereichen und Branchen eingesetzt werden.

 

Vier Beispiele für branchen- und abteilungsübergreifende Ticketing Systeme

Eigentlich sind Ticketing Systeme im geschäftsspezifischen Sinne ursprünglich in der IT angesiedelt. Sie sind seit langem der Standard für den Betrieb von Datacentern und Helpdesk-Einrichtungen. Doch auch in anderen Bereichen abseits des Helpdesk findet Ticket-Support-Software mehr und mehr Anwendung. Das Facility-Management beispielsweise profitiert davon ebenso wie der Customer-Support-Service, das Beschwerdemanagement oder das Customer-Relations-Management im Ganzen. Komplette Servicebereiche können bei Umstellung auf Ticket-Support-Betrieb mit der entsprechenden Ticket-Support-Software abgebildet werden.

1. Ticketing System für die öffentliche Hand

Immer mehr Insititutionen im öffentlichen Sektor, insbesondere in der Verwaltung, setzen auf Ticketing Systeme und vollziehen damit den Wandel weg von der urtümlichen Behörde hin zum modernen Dienstleister und richten sich in diesem Zuge auch neu aus. Das betrifft insbesondere Web-Services, die dank der Allgegenwärtigkeit des Internets Teile des Customer-Managements automatisieren können – zum Beispiel die Terminfindung.

2. Alternative Serviceprozesse mit einem Ticketing System

Dass Ticketing Systeme Serviceprozesse ideal abbilden, ist die eine Sache, dass sie diese auch noch lückenlos dokumentieren, die andere. Dank dieser Dokumentation wird Service in der Qualität messbar. Grund genug für Webshops, Internetanbieter, Krankenkassen oder auch Energieunternehmen, um auf Ticketing Systeme umzusteigen.

3. Automatisierung und Integration neuer Prozesse mit einem Ticketing System

Mit solchen Systemen sind Abteilungen auch für die Zukunft sehr gut aufgestellt. In Zukunft steht die weitere Automatisierung von Serviceprozessen und Dienstleistungen im Vordergrund. Maschinen steuern andere Maschinen und damit zum Beispiel eine Produktionskette in einem Unternehmen. Kühlschränke bestellen Essen nach. Autos geben dem Energieanbieter Bescheid, dass sie nun als elektrische Speicher zur Verfügung stehen. Solche Funktionen erfordern flexible und integrative Service-Management-Lösungen.

4. Das Ticketing System im Facility-Management

Im Rahmen des Gebäudemanagements sind Ticketing Systeme ebenfalls überaus hilfreich. In vielen Bereichen sieht es hier ohne Ticketing System so aus, dass To-do-Listen im Excel gepflegt und die Aufgaben per Outlook bzw. Mail verteilt werden. Ein Problem, welches zu einem Eintrag in die To-do-Liste führt, ist zum Beispiel eine kaputte Lampe. Ein Beispiel zeigt die Vorgänge auf, die im Falle eines herkömmlichen Systems ablaufen:

 

Beispielablauf im herkömmlichen System

Ein Nutzer des Gebäudes, beispielsweise ein Mitarbeiter, meldet den Defekt der Lampe per E-Mail dem nächsten Ansprechpartner, der für ihn dafür in Frage kommt. Das ist beispielsweise der Gebäudemanager, weil dessen E-Mail im Internet auffindbar ist. Dieses Mail ist nur eines von vielen und der Gebäudemanager versucht, es in der Flut von Mails nicht zu übersehen. Er liest das Mail und schreibt dem Hausmeister, dass er den Fehler beheben soll. Zusätzlich schreibt er einen Eintrag in die To-do-Liste, die immerhin online vorliegt, damit der Hausmeister darauf Zugriff hat.

Der Hausmeister geht zur Lampe und erkennt, dass er sie nicht alleine austauschen kann. Er muss bis zum nächsten Tag auf seinen Mitarbeiter warten. Bis dahin erreichen den Gebäudemanager wieder mehrere Mails zum selben Problem und dieser fragt beim Hauswart nach, warum die Lampe nicht gewechselt wurde. Der Hauswart entgegnet, er brauche einen weiteren Mitarbeiter, der morgen käme – er habe das doch extra in eine neue Spalte hinter dem entsprechenden Eintrag in der To-do-Liste geschrieben. Dass hier ein sehr hohes Potential für die Prozessoptimierung schlummert, ist offensichtlich geworden.

 

Beispielablauf im idealen Ticketing System

Mit einem Ticketing System sähe der Ablauf bei selber Ausgangslage im selben Business idealerweise folgendermassen aus: Ein Mitarbeiter meldet den Defekt der Lampe dem Gebäudemanagement seiner Firma über die interne Service-App. Diese legt automatisch ein Serviceticket an, welches vom Gebäudemanager überprüft und dann freigegeben wird. Weitere Defektmeldungen für dieselbe Lampe resultieren in einer steigenden Gewichtung des Tickets. Ein modernes Ticketing System teilt das Problem mit der defekten Lampe automatisch zwei Hauswarten zu, weil vordefiniert wurde, dass diese Lampe nur von zwei Personen gewechselt werden kann. Damit liegt der Zeitpunkt der Abarbeitung automatisch auf dem nächsten Tag, denn das Ticketing System weiss, wann welche Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Der Hauswart wechselt zusammen mit seinem Mitarbeiter am nächsten Tag die Lampe aus und meldet die erfolgreiche Bearbeitung des Tickets, welches damit geschlossen wird.

 

Vorteile eines Ticketing Systems im Facility-Management im Beispiel

Es wird deutlich, dass der Vorfall mit der defekten Lampe mit einem Ticketing System schneller und effizienter gelöst werden kann als mit Outlook und Excel. Der Vorteil eines Ticketing Systems liegt somit auf der Hand: Es spart sowohl dem Mitarbeiter als auch dem Gebäudemanager und dem Hauswart Zeit und damit dem Unternehmen Geld. Der Mitarbeiter muss nicht im Internet suchen, wer für das Gebäude verantwortlich ist. Die interne Service-App oder Website führt ihn über seine Problembeschreibung dahin. Durch diese Problembeschreibung ist das Ticket bis zu einem gewissen Punkt schon definiert und wird automatisch angelegt, was dem Gebäudemanager Zeit spart – der zudem nicht mehr Mails filtern und den Inhalt in andere Mails und To-do-Listen abfüllen muss, sondern das Problem nunmehr einfach durch ein Ticket darstellen und dessen Bearbeitung überwachen kann. Der Hauswart läuft nicht unnötig zur Lampe, was je nach Lokalität ebenfalls eine mehr oder weniger hohe Zeitersparnis einbringt.

 

Acht Ticketing System Vorteile für branchenfremde Bereiche

Aus dem eben erklärten Beispiel lassen sich eine Reihe von allgemeinen Vorteilen ableiten, die für die Nutzung eines Ticketing Systems gelten:

Vorteil 1: Zeitersparnis

Durch die Verwendung eines Ticketing Systems sparen Nutzer, Bearbeiter und Unternehmen Zeit. Ein grosser Teil der Ersparnis findet sich in der klaren Kommunikation im Rahmen vordefinierter Abläufe sowie in all den weiteren Auswirkungen wieder.

Vorteil 2: Kommunikation

Tickets moderieren die Kommunikation über das Problem und machen sie teilweise unnötig. Das betrifft beispielsweise das Feedback über den Status der Bearbeitung, welches der Bearbeiter nun der Software und nicht mehr seinem Vorgesetzten per E-Mail meldet. Das System zeigt den Status übersichtlich an und kann dank Cloud Services auf unterschiedlichen Endgeräten eingesetzt werden.

Vorteil 3: Übersicht

Projektmanager oder Ticket-Manager können in mehreren übersichtlichen Anzeigen jederzeit sehen, welche Mitarbeiter mit wie vielen Tickets beschäftigt sind, wo Probleme bei der Bearbeitung auftreten, wie viele Tickets voraussichtlich wann abgeschlossen werden und vieles mehr. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten in der Ressourcenplanung.

Vorteil 4: Flexibilität

Die Ressourcenplanung wird flexibler, da schnell und akut ersichtlich wird, welche Tickets bzw. Aufgaben es gibt und welche Probleme verursachen bzw. wo die Workforce gesteigert werden muss, was zu einer weiteren Zeitersparnis führt. Die Zeitersparnis bringt natürlicherweise ebenfalls mehr Flexibilität mit sich.

Vorteil 5: Geringe Antwort- und Servicezeiten

Ausserdem macht sich die Verwendung eines Ticketing Systems in geringeren Antwort- und Servicezeiten bemerkbar: Betroffene erhalten schneller eine Antwort und eine Problemlösung. Unter Umständen können sie zudem selbst verfolgen, wie es um das entsprechende Serviceticket bzw. dessen Bearbeitung steht – ohne dem Verantwortlichen dafür ein E-Mail schreiben zu müssen, ganz bequem per Webportal.

Vorteil 6: Geringe Fehlertoleranz

Durch die vordefinierten Arbeitsabläufe ergibt sich eine geringere Fehlertoleranz. Mitarbeiter geben ihr Feedback über Ticketing Systeme und nicht über eigens erstellte Spalten einer Excel-To-do-Liste oder via E-Mail. Ausserdem ist durch die teils interaktive Problembeschreibung bzw. die teilweise darauffolgende automatische Problemdefinition wahrscheinlicher, dass die Erwartungen des Kunden bzw. des vom Problem Betroffenen erfüllt werden können.

Vorteil 7: Kostenersparnis

Sämtliche eben genannten Vorteile führen insgesamt zu einer Kostenersparnis: Die Mitarbeiter haben mehr Zeit für andere Aufgaben und sind stressfreier, die Kunden sind durch kürzere Antwortzeiten zufriedener. Langfristig führt der durch das Ticketing System optimierte Serviceprozess zu einer höheren Zufriedenheit und zu einer höheren Produktivität, was wiederum zu mehr Kunden und zu einem höheren Unternehmenserfolg führt.

Vorteil 8: Protokollierung und Dokumentation

Ein Ticket wird nach Abschluss nicht wirklich physisch gelöscht – es ist lediglich bei den Tickets, die noch zu bearbeiten sind, nicht mehr sichtbar und wird als gelöst abgelegt bzw. gespeichert, mit sämtlichen damit verbundenen Tasks. Das Ticketing System dokumentiert folglich lückenlos die Aufgaben und Probleme sowie deren Lösungen. Das macht die stetige Messung der Servicequalität möglich und führt weiterhin zu einem grundlegenden Potential für die Prozessoptimierung abseits des Ticketing Systems bis hin zum Change-Management – zum Beispiel durch die Verwendung einer viel robusteren und langlebigeren LED-Lampe.

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Der ITIL-Prozess und dessen Abbildung via Ticketing System

Für die Standardisierung der IT existiert seit einigen Jahrzehnten die sogenannte IT Infrastructure Library, kurz ITIL. Sie dient seitdem als Standardwerk zum Betrieb von Helpdesk- und Datacenter-Abteilungen. Wie der Name bereits besagt, steckt dahinter im Kern eine Best-Practices-Bibliothek, eine Art «How-to». ITIL ist so lange erfolgreich, wie jemand diese Bibliothek kennt und einsetzen kann. Moderne Tools überwinden diese erforderliche Spezialisierung und orientieren sich zwar am seit Langem bewährten Standard, sind jedoch intuitiv bedienbar und setzen somit keine ITIL-Kenntnisse voraus. Daraus folgt nicht nur ein einfacheres Setup mit deutlich kleinerem Schulungsaufwand, der auf das interne Einlernen beschränkt werden kann. Die hohe Intuitivität und der rote Faden in den einzelnen Workflows der Tools sorgen auch dafür, dass die organisatorische Fehlerwahrscheinlichkeit durch zu viel Freiheiten wie bei Excel- und Outlook-Lösungen sinkt.

Vorteil 1: Unterstützung der Arbeitsprozesse

Mitarbeiter werden durch ein Ticketing System in ihren definierten Arbeitsprozessen unterstützt. Dies geschieht in einer vordefinierten Art und Weise, mit einer bereits dokumentierten Folge von Arbeitsschritten. Beteiligte sehen über die Software stets den Fortschritt des Prozesses. Stagniert dieser Prozess an einer Stelle, erfolgen ggf. automatische Erinnerungen und je nach Möglichkeit die Weiterleitung bzw. Teilung des entsprechenden Workloads. Durch die hinter dem System stehenden Cloud Services sind die Daten überall abrufbar – auch via Mobile App.

Vorteil 2: Effizientes Change-Management

Ticketing Systeme kommen auch für das Chance-Management zum Einsatz. Es ist bei produktiven Systemen üblich, Änderungen durch sogenannte Request-for-Change-(RfC)-Anfragen zu bearbeiten. Ein Request for Change legt genau fest, was am produktiven System von wem und zu welchem Zeitpunkt durchgeführt werden soll. Auch hier können Vorlagen mit bereits dokumentiertem Ablauf Verwendung finden und so den Arbeitsaufwand organisatorisch verringern. Neben der Dokumentation in einem Sicherungssystem sind die Änderungen am Produktivsystem nach Abschluss über Request for Change auch im Ticketing System festgehalten.

Vorteil 3: Issues und Incident-Management

Das sogenannte Incident-Management befasst sich mit der Bearbeitung plötzlich auftretender Vorfälle, sogenannten «Incidents». In diesen Fällen sind nicht nur die Antwortzeiten kurz zu halten, sondern auch die Zeit bis zur Problemlösung ist kurz. Fokussiert werden hier folglich Lösungen wie Systemresets und -neustarts oder Workarounds. Treten Incidents gehäuft auf, gehen sie in den Second oder Third Level Support, der eine intensive Ursachenforschung betreibt und einen Lösungsvorschlag erarbeitet. Dieser wird im Rahmen des Change-Managements diskutiert und wenn für gut befunden implementiert.

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Trend zum integrierten Ticketing Ökosystem

Moderne Ticketing Systeme auf Basis von Cloud Services bringen im Gegensatz zum reinen Ticketing System für den Helpdesk sehr viele Funktionalitäten und Schnittstellen mit. Richtig konfiguriert und eingerichtet, können ITIL-konforme Prozesse eingeführt werden. Viele Tools sind im Betrieb dann besonders intuitiv und prozesskonform. Allerdings ist dann deren Einrichtung umso schwieriger. Hier sind nach wie vor ITIL-Kenntnisse erforderlich. Im Anschluss daran leisten die ITIL-Methoden im Rahmen des Ticketing Systems jedoch einen wertvollen Beitrag zur Serviceleistung, wobei das Maximum freilich nur bei Integration in die Personal- und Asset-Verwaltung, das Reporting- und Monitoring-System sowie in weitere Tools erzielt werden kann. Es ist hier wichtig, dass die entsprechenden Tools die Integration miteinander erlauben, was ein wichtiges Auswahlkriterium darstellt.

Die Integrierbarkeit des Ticketing Systems ist eine wesentliche Voraussetzun zur Schaffung eines digitalen Ticketing Ökosystems, das sich weiterentwickeln kann. Denn erst dann können unkompliziert und mit geringen Investitionen neue Anforderungen umgesetzt werden.

 

Vorteile eines integrierten Ticketing Systems auf einen Blick

  • Teilautomatisiertes Anlegen der Anfragen, inkl. Zuteilung an den zuständigen Ansprechpartner
  • Der Anwender kann Incidents dank des integrativen ITSM-Tools einfacher bearbeiten.
  • Nach aussen gibt die Firma trotz mehreren unterschiedlichen internen Bearbeitern ein einheitliches Bild.
  • Bearbeiter können den kompletten Vorgang einsehen und sind daher rundum informiert.
  • Die lückenlose Dokumentation im Ticketing System ist eine gute Wissensdatenbank, die z. B. zur Prozessoptimierung in sämtlichen Teilen des Unternehmens dienen kann.

Ein reines Ticketing System wie beim Helpdesk bietet damit schon Vorteile, die einen Umstieg in gewissen Bereichen interessant machen. Moderne Systeme bringen aber noch eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen mit. Sie lassen sich im Idealfall mit anderen Systemen integrieren. Solche Ticket-Service-Systeme bringen beispielsweise folgende Funktionalitäten mit:

  • Management von Kontakten und Adressen
  • Interne und externe Kommunikation, z. B. über Webkonferenzen oder E-Mail
  • Potentialbetrachtung und Liquiditätsplan sowie Finanzbuchhaltung
  • Ressourcen- und Einsatzplanung, inkl. mobiler Erfassung
  • Dokumentenmanagement wie z. B. DATEV-Export
  • Schnittstellen zur Steuerung von und für Drittsoftware

Richtig eingerichtet und integriert, spart das Ticketing System Zeit bei der Problemdefinition und Lösungsfindung. Ein damit optimierter Serviceprozess ist leistungsfähiger, schlanker, klarer und hiermit effizienter sowie effektiver. Ticketing Systeme unterstützen nicht nur im IT-Bereich, sondern auch in anderen Branchen wie im Facility-Management, bei öffentlichen Diensten oder beispielsweise im Change-Management und bei der Aufgabenverwaltung beim Projektmanagement.

 

KYBERNA – zertifizierte Software für Ticketing System

 

Die Firma KYBERNA ist ein Anbieter von professionellen Software-Lösungen für das Ticketing. KYBERNA liefert zertifizierte Software, die skalierbar und flexibel ist. ky2help® wurde im August 2018 durch die unabhängige Managementberatung SERVIEW GmbH in den beiden Servicebereichen IT Service Management und Customer Service Management zertifiziert.

  • ITSM-Prozesse out of the Box für eine schnelle Einführung
  • IT-Service-Prozesse optimieren mit bedarfsorientiertem ITSM-Tool
  • Einfache Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen
  • Nachvollziehbare, durchgängige Workflows

KYBERNA besitzt langjährige Erfahrung in der Herstellung innovativer und hochwertiger Software-Lösungen für unterschiedliche Branchen. So auch umfassende und marktgerechte branchenneutrale Ticketing-Software-Lösungen. Team- und fachübergreifende, standortunabhängige Projektarbeit ist heute in vielen Unternehmen bereits zum Standard geworden. Die schnelle und präzise Auffindbarkeit von Informationen aus einem grossen Datenvolumen wird vorausgesetzt.

Mit dem Gütesiegel SERVIEW CERTIFIED TOOL erhält die Standard-Software IT Service Management ky2help® die offizielle Bestätigung, dass die Serviceprozesse ITIL®-konform und der ITIL®-Terminologie entsprechend durchgängig umgesetzt wurden. Zudem erhalten Sie persönliche Beratung, Wartung und Support. Gemeinsam mit Ihnen stellt sich Kyberna diesen Herausforderungen und bietet Ihnen die flexible und agile IT-Service-Management-Software ky2help®. Lernen Sie die Stärken der agilen Service-Management-Software in einer Live-Präsentation persönlich kennen.

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