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22. Januar 2010

Liechtensteins IKT-Wirtschaft gründet Interessenorganisation



Unter dem Namen «Forum für Informations- und Kommunikations­technologie in Liechtenstein» – kurz: IKT Forum Liechtenstein – haben sich innovative liechtensteinische Unternehmen mit starkem IKT-Bezug zu einer Interessengemein­schaft zusammengeschlossen. Die Gründung gab das IKT Forum Liechten­stein am Freitag bei einer Pressekonferenz in Schaan bekannt. Es handelt es sich um die erste Organisation dieser Art im Fürstentum.

Dem dreiköpfigen Vorstand steht kyberna-Geschäftsführer Elmar Hasler als Präsident vor. Weitere Vorstandsmitglieder sind Gerald Marxer, General­direktor der Liechten­steinischen Kraftwerke, des grössten Anbieters von physischen Kommunikationsnetzen im Fürstentum, und Herbert Rüdisser, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Liechten­steinischen Post AG.


«Wir wollen das Sprachrohr der liechtensteinischen IKT-Unter­nehmen sein und deren Interessen wahrnehmen», erklärten die Vorstands­mitglieder unisono im Rahmen der Pressekonferenz. So wolle man den Dialog zwischen den IKT-Unternehmen fördern und sich für attraktive wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen am Standort Liechtenstein einsetzen. Darüber hinaus verstehe sich die Organisation als Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaus­tausch im Bereich der Informations- und Kommunikationstech­nologie, wie Herbert Rüdisser ausführte. «Unser erklärtes Ziel ist die Förderung der liechtensteinischen Informations­gesell­schaft», so Rüdisser.


Elmar Hasler verwies in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung, die der IKT-Branche am Standort Liechtenstein zukomme: «Allein im ver­gangenen Jahr hatte die liechtensteinische IT- und Tele­kommuni­kations­­wirtschaft ein Marktvolumen von rund 350 Millionen Franken.»


Ziel des IKT Forums Liechtenstein sei es, globale Trends im IKT-Umfeld und deren mögliche Bedeutung für das Fürstentum Liechtenstein frühzeitig zu erkennen, zu ana­lysieren und die Öffentlichkeit darüber zu informieren, erläuterte Vorstandsmitglied Gerald Marxer. «Nur so können wir entsprechend reagieren, die regionalen Potenziale nutzen und die Rahmen­bedingungen gestalten», so Marxer.


Weitere Informationen unter www.ikt.li



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